Anti-Aging mit Polymilchsäure
Anti-Aging ist ein Begriff, der seit einigen Jahren in aller Munde ist. Aber was ist Anti-Aging eigentlich? Der Begriff wird sowohl in der Medizin, als auch in der Ernährungswissenschaft gebraucht, auch Kosmetikhersteller und Schönheitschirurgen sprechen von Anti-Aging, wenn es darum geht, das biologische Altern herauszuzögern und eine Hemmung des Alterns zu erreichen. Neben einer ausgewogenen Ernährung spielt auch regelmäßige Bewegung eine große Rolle, Übergewicht sollte vermieden werden, genauso wie regelmäßige Hungerkuren. Die Haut gilt gemeinhin als Spiegel der Seele und verrät am ehesten das Alter der betreffenden Person – durch Verzicht auf Sonnenbäder und Solarien, sowie Nikotin und negativen Stress kann die Haut deutlich jünger erscheinen. Ab dem 25. Lebensjahr beginnt die Haut zu altern und ab diesem Zeitpunkt kann es zur Bildung von Falten kommen. Ab dem 35. Lebensjahr bauen sich darüber hinaus Kollagen- und Elastinfasern ab, im Bereich des Jochbeins und in der Wangenregion kann es so zu Volumenverlust kommen, was das Gesicht zusätzlich älter aussehen lässt. Eine ausgewogene Ernährung allein kann diesen Zeichen der Hautalterung kaum etwas entgegenstellen.
Um Falten zu reduzieren, die Haut zu straffen, um Konturen zu schaffen und Narben zu beheben gibt es ein Mittel. Die Lösung könnte Polymilchsäure sein, auch als Polylactid bezeichnet. Hergestellt durch bakterielle Fermentation von Stärke oder jeder Art von Zucker ist es sehr gut verträglich und kann für jeden Hauttyp benutzt werden. Die Methode nennt sich Liquid Lifting, mit Hilfe dünner Nadeln wird die Polymilchsäure an verschiedenen Stellen unter die Haut gespritzt, wo sie die Bildung eines eigenen Gewebes anregt und für die Neubildung kollagener Fasern verantwortlich ist. Innerhalb von sechs bis acht Wochen wird die Polymilchsäure abgebaut, in der gleichen Zeit geschieht die natürliche Umstrukturierung des Gewebes, die dann bis zu drei Jahre anhalten kann. Die Prozedur ist beliebig oft wiederholbar, es gibt nur in ganz seltenen Fällen Nebenwirkungen.
Tipp: Aloe vera
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